Nun kämpfen auch die Dokumentarfilm-Regisseure gemeinsam für ihre Ziele: “Dok-Regisseure vereinigt Euch!” – unter diesem Motto haben sich innerhalb kürzester Zeit über 300 Dokumentarfilm-Regisseure zusammengefunden und die Interessenplattform www.dok-regie.de gegründet. Unter dem Dach des BVR entsteht zudem der längst überfällige berufsständische Zusammenschluss.
Ist die Arbeit der Dok.film-Regisseure wirklich so wenig wert, wie die aktuell skandalös niedrige Vergütung und die insgesamt fehlende kultur- und programmpolitische Anerkennung signalisieren? Die Regisseure sagen entschieden: Nein!
Zum ersten Mal traten die sich organisierenden Dok.film-Regisseure während des dok.festes München an die Öffentlichkeit. Sie erklärten, diskutierten, provozierten und fordern zu einem kämpferisch-engagierten Schulterschluss auf. Gemeinsam wollen sie Wege aufzeigen und finden, die Arbeits- und Honorarbedingungen von Dok.film-Regisseuren nachhaltig zu verbessern.
R+J
Der weltweit erste Immersive Cinema Spielfilm
Experimental, Spielfilm |
Deutschland 2004
Regie Harald Singer
Drehbuch Harald Singer
Produzent Bettina Pfändner
Produktionsfirma LivinGlobe
Erstaufführung 2004 Valencia, Spanien
Preise 2005 DomeFest Albuquerque
R+J ist der weltweit erste Immersive Cinema Spielfilm (Kuppelspielfilm). Bei dieser Technik wird ein kreisrundes Filmbild in eine Kuppel projiziert und erscheint dort perspektivisch richtig. Die Zuschauer tauchen ein in den Film, sie sind umringt von den Darstellern.
R+J ist eine moderne Adaption von „Romeo und Julia“ von William Shakespeare. Eine Gruppe Party-People ziehen durch eine Wüste und bauen dort die Bühne. Hier spielen sie "Romeo und Julia" im Rahmen einer ausgelassenen Party, die sich zu einem kaleidoskopischen Sinnenrausch steigert. Balkonszene, die erste Liebesnacht, Romeos Kampf mit Tybalt, seine Flucht und schließlich die Todesszene in der Gruft sind die Schlüsselszenen der Inszenierung.
