Auch bei der 46. Vergabe des wichtigsten deutschen Fernsehpreises, des Adolf-Grimme-Preises 2010, haben Mitglieder des BVR mit herausragenden Regiearbeiten die Aufmerksamkeitszeichen im wichtigsten Auszeichnungssegment Fiction gesetzt.
Bereits zum 8. Mal wurde DOMINIK GRAF geehrt. Diesmal (zus. m. Drehbuchautor Friedrich Ani, Kamera, Musik und Darstellern) für den ZDF-Krimi „Kommissar Süden und der Luftgitarrist“. Dass der Sender diese ungewöhnliche Reihe um den Münchner Kommissar Süden mittlerweile abgesetzt hat, zeugt nicht gerade von programmplanerischem Fingerspitzengefühl und für ein voranschreitendes Bemühen um Qualität.
Auch CONNIE WALTHER erhält nicht zum ersten Mal einen Grimme-Preis. In diesem Jahr wird sie ausgezeichnet für den WDR-Fernsehfilm „Frau Böhm sagt nein“ (zus. mit Drehbuchautorin Dorothee Schön und den beiden Hauptdarstellerinnen Senta Berger und Lavinia Wilson).
MARKUS IMBODEN erhält ebenfalls zum wiederholten Mal einen Grimme-Preis, diesmal für die Inszenierung des ZDF-Krimis „Mörder auf Amrum“ (nach einem Buch von Holger Karsten Schmidt).
Dass FRIEDEMANN FROMM für seinen Dreiteiler DIE WÖLFE (zus. mit seinem schreibenden Bruder Christoph) ausgezeichnet wurde, ist folgerichtig und überrascht kaum noch. Die formale Außergewöhnlichkeit und historische Dichte dieses Werkes war bereits international aufgefallen. Die Gebrüder Fromm hatten dafür in New York den International Emmy Award erhalten.
JK
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