EINE VIDEOAUFZEICHNUNG DER DISKUSSION KÖNNEN SIE HIER ANSCHAUEN:
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Auch 2010 führte der BUNDESVERBAND REGIE im Rahmen der Int. Filmfestspiele Berlin eine Fachdiskussion zu einem brisanten film- oder medienpolitischen Thema durch.
Noch immer scheint die Krise der Filmförderungsanstalt (FFA) ungelöst zu sein. Und noch immer scheint die Aufmerksamkeit für diese Krise angesichts der möglichen Existenznot der FFA zu gering zu sein.
Der BUNDESVERBAND REGIE diskutierte das Thema
GEGEN DIE WAND?
Die FFA in Existenznot
Über Lage und Zukunft der FFA diskutierten:
Min.Dirigent Hans-Ernst Hanten (BKM)
Hermine Huntgeburth (Regisseurin)
Uli Aselmann (Produzent d.i.e. film, Vorstand ProduzentenAllianz)
Martin Moszkowicz (Produzent, Vorstand Constantin Film)
Philipp Weinges (Drehbuchautor)
Johannes Klingsporn (GF Verband der Filmverleiher)
Einführung und Moderation: Stephan Wagner (Regisseur, Vorstand BVR)
Anschließend lud der BUNDESVERBAND REGIE zu seinem traditionellen Get together “Directors and Friends” ein.
GEGEN DIE WAND?
Die FFA in Existenznot
Wer als Steuerzahler keine Steuern zahlt, kriegt es mit der Staatsmacht zu tun. Wer als Kinokette keine Filmabgabe zahlt oder sie unter Vorbehalt stellt, wird mit gütigem Schweigen belohnt. Hat das Prinzip der solidarischen Abgabe im deutschen Film (-förderungsgesetz) versagt? Hat die Politik versagt? Hätte sie diese Entwicklung vorhersehen können?
Kommt die Kinoabgabe des Zuschauers tatsächlich noch beim deutschen Film an? Oder versickert sie in der Gruppennützigkeits-Ansprüchen von Kinos und Verleihern?
Ist der deutsche Film Geisel und Spielball der Interessen von Großkonzernen und Sendern?
Ist die FFA am Ende – und mit ihr vielleicht ein Teil des deutschen Films? Benötigt der deutsche Film eine grundsätzliche Erneuerung seiner zentralen Filmförderungseinrichtung?
Stell Dir vor, es stirbt der deutsche Film – im Jahr seiner größten wirtschaftlichen Erfolge – und mit ihm ein Teil seiner Kinolandschaft. Nun, bekanntlich leben Totgesagte meist länger als gedacht.
