Online-Distribution von Filmen und Fernsehwerken
Diskussionsveranstaltung und Stellungnahme des BVR zum wichtigsten Medienthema der Zukunft
Die Europäische Kommission hat als einen Schwerpunkt der EU-Medienpolitik für die kommenden Jahre die Förderung der transnationalen Vermarktung und Verbreitung sowie d... [mehr]
Zusammenarbeit in der Regieabteilung - da sind noch Wünsche offen?!
Podiumsdiskussion der Fachgruppe Regieasistenz/Continuity am 4.2. in Berlin
Die Fachgruppe Regieassistenz / Continuity des BVR lädt ein zur Podiumsdiskussion
"Zusammenarbeit in der Regieabteilung - da sind noch Wünsche offen?!"
04.02.2012, Be... [mehr]
ALG I-Bezug für Film- und Fernsehschaffende endlich fair regeln
BVR und BFFS mahnen Reform bei Ursula von der Leyen, der BM für Arbeit und Soziales an
Auf dem Empfang der CDU-CSU-Bundestagsfraktion anlässlich der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 8. April 2011 hat CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder das Problem der unzureichenden Einbindung von Filmschaffenden in die soziale Absicherung der Arbeitslosenversicherung endlich aufgegriffen. Er hat auf dieser Veranstaltung schnellen gesetzgeberischen Handlungsbedarf angekündigt! Wie wir hörten, hat Herr Kauder die Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie Fachleute in der CDU/CSU-Bun...
Wer und was ist ein Künstler?
Steuerrecht darf urheberrechtliche Grundlagen nicht entwerten
Kreativ ist ein Schlagwort, das gern und viel bemüht wird. Der Steuerberater soll bei der Abfassung der ESt-Erklärung kreativ sein, die Marktfrau beim Anbieten ihrer Produkte und der Friseur sowieso. Und auch beim komplexen Herstellungsprozess eines Films oder Fernsehwerks verstehen manche Mitwirkende ihre Arbeit als kreativ. Das ist sie oft auch. Unterschieden werden muss das aber von der Schöpfung eines Werkes. Die ist unumstößliche Voraussetzung, um Urheber zu sein. Die zentrale Vorschri...
Kappt grüne Netzpolitik die Wurzeln werkschöpferischer Profession?
Beim Kieler Bundesparteitag der Grünen stellen die Internet-User urheberrechtliche Grundlagen in Frage
Das urheberrechtlich geschützte Werk ist das Ergebnis geistesschöpferischer Arbeit von Urhebern. Die leben von den Erlösen, die sie aus der Nutzung des Werkes erhalten. Auf dem Bundesparteitag der Grünen am Wochenende in Kiel geht es in einem netzpolitischen Leitantrag auch darum, die Verfügungsgewalt über Werke und über die digitale Verwertung von Werken einzuschränken. Der Urheber soll sein Werk zukünftig zur beliebig ausgestaltbaren nichtkommerziellen Nutzung nach relativ kurzer Schu...
Urhebervertragsrecht funktioniert suboptimal
BVR trifft Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
In Berlin sind Vertreter des BUNDESVERBANDS DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zusammen gekommen. Es war bereits des zweite Gespräch mit der Ministerin innerhalb von zehn Monaten.
Erneut ging es um den Stand der Umsetzung des Urhebervertragsrechts. Der BVR berichtete über den Stand des Schlichtungsverfahrens, das er mit dem ZDF angestrengt hat. Leider herrscht nach dem Aussetzungsbeschluss des OLG Münchens und einem Recht...
Deutscher Fernsehpreis weiterhin ohne persönliche Schöpferauszeichnungen
Das problematische Reglement soll bis 2015 unverändert bleiben
Auch 2011 steht die Vergabe des im Reglement leider total verunglückten Deutschen Fernsehpreises an. Er war einmal einer der renommiertesten deutschen Medienpreise. Dies kann man nach der im letzten Jahr vorgenommenen Änderung des Preiskategorien-Systems nicht mehr sagen. Ausgezeichnet werden nämlich überwiegend nicht mehr die Schöpfer kreativer Werkleistung, sondern "Sendungen".
Was als Sammelauszeichnung eher vornehm umschrieben ist, ist im Grund eine amorphe Huldigung des eigenen Send...
Die Gewinner des Deutschen Regiepreises METROPOLIS 2011 stehen fest
Verleihung auf einer Gala am 23.6. 2011 im Audi-Zentrum München
Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Audi Zentrum München wurde am Abend des 23.6. 2011 erstmals der DEUTSCHE REGIEPREIS METROPOLIS in den wichtigsten Kategorien des deutschen Film- und Fernsehschaffens vergeben. Mit dem METROPOLIS zeichnet die Mitgliedschaft des Bundesverbands der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) herausragende filmische Jahresbestleistungen ihrer Kollegen aus. Es ist also ein Preis von Regisseuren für Regisseure, ähnlich den Awards der us-amerikansichen Guild...
BVR fordert ZDF weiter zu fairen Vertragsbedingungen auf
Der Kampf um die Anwendung des Urhebervertragsrechts bei TV-Auftragsproduktionen wird zur unendlichen Geschichte
Der BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE e.V. (BVR) hat das ZDF bisher vergeblich zu Verhandlungen über eine Gemeinsame Vergütungsregel nach § 36 UrhG für den völlig unreglementierten Bereich der Auftragsproduktionen aufgefordert. Versuche, eine solche mit den Produzentenverbänden abzuschließen, waren bereits 2006 gescheitert, weil diese sich nach vierjähriger Verhandlung darauf zurückzogen, nicht über die notwendigen Rechte zu verfügen. Grund sei, dass sie diese regelmäßig...
Für König Fußball büßt das Programm
Das ZDF scheut echte Programminnovation
An die 50 Mio. EUR im Jahr gibt das ZDF ab 2012 für den Erwerb der Senderechte an 18 Champions League-Spielen aus. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf Boxen und Tour de France. Das wird aber nicht reichen, weshalb die Etats anderer Programmsäulen mit Kürzungen zu rechnen haben. Treffen wird es vor allem die Formate, die an den Spielabenden Dienstag und Mittwoch bisher gesendet wurden: das sind Shows und Fernsehfilme.
Zwar sind beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nach langj...
Regisseure stellen sich tarifrechtlich neu auf
Regieversammlung zum Berlinale-Auftakt
Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) hielt gleich zu Beginn der Berlinale seine 36. Jahreshauptversammlung ab. Der Verband organisiert 700 Film- und Fernsehregisseure sowie Regieassistenten und ist einer der ältesten und aktivsten Berufsverbände der Branche.
Auf der Mitgliederversammlung wurde die Satzung ergänzt, so dass der BUNDESVERBAND REGIE zukünftig auch Tarif- und Wahrnehmungsverträge für seine Mitglieder verhandeln und abschließen kann. Diese erweiterte ...
Kinofilme im Fernsehen: Programmperlen oder Ladenhüter?
Brisante Diskussion des Regieverbands auf der Berlinale 2011
Der BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE (BVR) hatte während der Berlinale 2011 zu einer brisanten Panel-Diskussion geladen: Gerade einmal 9 % (in Worten: neun Prozent) aller im deutschen Fernsehen gesendeten Spielfilme sind deutscher Herkunft. Das ist das in der Tat deprimierende Ergebnis einer aktuellen Erhebung von Media Control für das erste Quartal 2011. Jobst Oetzmann, Regisseur und Vorstand des BVR, umriss deshalb eingangs das momentane Verhältnis zwischen deutschem Kinofilm u...
Die FFA-Krise ist (wahrscheinlich) vorbei
Kontroverse Diskussion beim CSU-Filmgespräch
Die Krise der FFA scheint gebannt. Denn das Bundesverwaltungsgericht hat am 23.2. 2011 entschieden, dass die Klage der großen Kinokette UCI durch die kleine Novelle des FFG im vergangenen Jahr obsolet geworden ist. Verfassungsrechtliche Bedenken von UCI wurden eindrucksvoll zurück gewiesen, die Rechtskonformität des FFG und der Arbeit der FFA damit nachhaltig bestätigt.
Trotzdem wird UCI die Filmtheaterabgabe wohl auch weiterhin nur unter Vorbehalt entrichten. Das deutete zumindest UCI-Ges...
Mehr Kinofilme im Fernsehen
ARD und ZDF reagieren auf die Forderung von BVR und ProduzentenAllianz
Bereits vor einigen Wochen kündigte das ZDF anlässlich seiner Programmreform 2011 an, dass ab April auf dem Sendeplatz der Prime Time am Donnerstag neben besonderen Fernsehfilmen auch deutsche und internationale Kinofilme zu sehen sein werden. Allerdings wird das ZDF hier verstärkt auch Hollywood-Spielfilme senden, was dem neuen Sendeplatz zu einer ungewöhnlichen Mischform werden lässt.
Zu hoffen ist, dass deutsche Kinofilme als solche auf diesem Programmplatz auch zu erkennen sind und i...
„Deutsche Akademie für Fernsehen“ gegründet
Fernsehschaffende aus den Bereichen Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Szenenbild, Schauspiel, Dokumentarfilm, Maskenbild, Casting, Musik, Produktion, Redaktion, und Tongestaltung haben Ende Dezember 2010 die „Deutsche Akademie für Fernsehen e.V. “ gegründet. Weitere Sektionen für Kreative aus den Bereichen Fernsehjournalismus und Fernsehunterhaltung sind im Aufbau.
Die „Deutsche Akademie für Fernsehen“ soll in der öffentlichen Diskussion über die Medien und ihre Inhalte zu einer...
Kein Mut zu neuen Präsentationsformen
ARD versteckt das Finale von „Im Angesicht des Verbrechens“
Mit Entsetzen haben alle, die an innovativen Fernsehformen interessiert sind, zur Kenntnis nehmen müssen, dass die ARD den 10. und letzten Teil von Dominik Grafs fulminanter Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ nicht wie vorgesehen am 26.11. auf dem eingeführten Sendeplatz um 21.45 Uhr ausstrahlt. Die Verschiebung auf den 19.11. im Anschluss an die Ausstrahlung des 8. und 9. Teils bedeutet: die Zusammenführung der disparaten Handlungsstränge im finalen 10. Teil war erst weit nach Mittern...
Monokultur bis zur Erschöpfung?
ag dok und Kultur-Staatsminister Neumann kritisieren ARD-Programmpolitik zum Dokumentarfilm
Nun soll auch der letzte dokumentarische Programmplatz, der im "Ersten" noch zu einer halbwegs akzeptablen Sendezeit verblieben ist, der bevorstehenden Programmstruktur-Reform der ARD geopfert werden: die Montagabend-Doku soll ersatzlos verschwinden.
Es ist noch gar nicht so lange her, da liefen in der ARD so herausragende dokumentarische Programme, wie "Unter Deutschen Dächern", "Die Story" oder "Das rote Quadrat". Sie wurden mit Grimme-Preisen und anderen Auszeichnungen dekoriert und sin...
Der Urheber muss bei der digitalen Werknutzung im Mittelpunkt stehen
BKM legt ein Positionspapier zum Urheberrecht vor
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat ein Positionspapier zur zukünftigen Entwicklung des Urheberrechts vorgelegt. Es orientiert sich in seinen Grundüberlegungen an der Berliner Rede zum Urheberrecht der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom Juni d.J.. Neumann betont als Ausgangslage der Digitalisierung den Zweispalt von Chancen und Risiken. Wobei er sehr deutlich die größten Verwerfungen in der materiellen Existenzgrundlage für Urheber sieht:
"Einerseits ergeben sich...
Leistung muss sich auch für Urheber lohnen
Erklärung des BVR und der Initiative Urheberrecht zur Berliner Rede der Justizministerin
Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. und die Initiative Urheberrecht (eine Arbeitsgemeinschaft von mehr als 25 Urheberverbänden) begrüßen die Berliner Rede zum Urheberrecht, die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am 14. Juni gehalten hat. Sie teilen vor allem die Prämissen der Ministerin zur Weiterentwicklung des Urheberrechts in der digitalen Welt, die endlich die Urheber in den Mittelpunkt rücken.
In ihrer Rede hatte die Ministerin angekündigt,...
Kollektivverträge, Kontinuitäten, Werkschöpfung und angemessene Vergütung
Ein Gespräch der blackbox-Redaktion mit Jürgen Kasten, Geschäftsführer des Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure e.V. (BVR)
Ellen Wietstock (blackbox): Der BVR feierte im Rahmen der diesjährigen Berlinale sein 35-jähriges Bestehen. Im Regieverband sind knapp 600 Regisseure organisiert, außerdem etwa 140 Regieassistenten. Bei der Annahme, es gibt rund 1000 professionelle Regisseure, ergibt das einen Organisationsgrad von etwa 60%. Ziel des Zusammenschlusses ist die Verbesserung der Arbeits- und Vertragsbedingungen für Regisseure bzw. den Rechtsrahmen dafür. Was hat der Verband bereits erreicht?
Jürgen Kasten:...
Buyout birgt Risiken für den Verwerter
Richtung weisendes BGH-Urteil zur angemessenen Vergütung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst über die Klage einer Übersetzerin zur Frage der angemessenen Vergütung (§ 32 UrhG) entschieden. Es ging darum, ob ein pauschales Seitenhonorar mit sehr hohen Hürden für weitere Erlösbeteiligung (erst ab einer Auflage von 30.000 Ex.) angemessen ist. Das Gericht entschied, die Vergütung sei zwar bei Vertragsabschluss üblich, aber nicht redlich gewesen.
Das BGH hat bei dieser Entscheidung ein paar grundlegende Aussagen zu Pauschalvergütungen getrof...
THESEN ZUM STATUS DES ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKS UND SEINER FERNSEHFILM-PRODUKTION
Der Fall Heinze gibt Anlass, über strukturelle Reformen nachzudenken
Die Umstände des Falls Doris Heinze lassen jenseits der persönlichen Verfehlungsebene die Frage nach strukturellen Veränderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zwingend erscheinen. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen anderer Länder, die ihre Rundfunksysteme im Hinblick auf Transparenz und Heterogenität reformiert haben, hält der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE ein Umdenken bei Programm- und Produktionsstrukturen für unumgänglich. Unsere Demokratie hat eine Arbeits...
Neue Initiative zur Wahrung des Urheberrechts
Stellungnahme des BVR zum 3. Korb der UrhR-Novellierung
Das Bundesministerium der Justiz hat die am Urheberrecht interessierten Kreise zu einer Stellungnahme zum so genannten 3. Korb der Urheberrechts-Novellierung aufgefordert. Dabei geht es einerseits um eine erste Evaluation der Ergebnisse, die der 2008 in Kraft getretene 2. Korb erbracht hat. Hier hat sich vor allem das fehlende Widerspruchsrecht für Filmurheber bei der Aufnahme ehemals unbekannter Nutzungsarten nicht bewährt. Außerdem haben Bundestag und Bundesrat eine Reihe von Prüfaufträge...
Urheber ist der Schöpfer des Werkes
Anmerkungen zu Forderungen der ProduzentenAllianz
In einer so genannten „Hamburger Erklärung“ hat die Produzenten Allianz Film und Fernsehen auf den dringend notwendigen Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt aufmerksam gemacht. Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE (BVR) teilt diese Sorge, nicht nur im Hinblick auf die um sich greifende Internet-Piraterie, wo ohne Unrechtsbewusstsein millionenfach gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Internet-Piraterie ist Diebstahl geistigen Eigentums, es verlet...
Bundesregierung grenzt einen Großteil der Film- und Fernsehschaffenden weiterhin vom ALG-Bezug aus
Seit der Änderung durch die Hartz-Gesetze fallen die meisten Beschäftigten der Film- und Fernsehbranche durch das soziale Raster der Arbeitslosenversicherung. Und dies, obwohl sie hohe Beiträge einzahlen. Der Grund ist: ihre Beschäftigungsverhältnisse sind zumeist zu kurzfristig, um die im Gesetz vorgesehene Anwartschaftszeit von 12 Monaten innerhalb von zwei Jahren zu erreichen.
Bereits vor zwei Jahren hatte die Bundestags-Enquetekommission Kultur in Deutschland Änderungsvorschläge un...
BVR freut sich über Änderung beim Deutschen Filmpreis
Kulturstaatsminister Neumann will Arbeit der Regisseure verstärkt würdigen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat im Rahmen der Berlinale eine Änderung der Richtlinien des Deutschen Filmpreises ab 2010 zugunsten der Regisseure angekündigt. “Künftig sollen beim Deutschen Filmpreis auch die Regisseure Einfluss bekommen auf die Verwendung der Preisgelder für die besten Filme. Bisher kamen die Preisgelder ausschließlich den Produzenten der ausgezeichneten Filme zugute. Künftig ist vorgesehen, dass der Regisseur des jeweils ausgezeichneten Films darüber verfügen...
Regisseure, Autoren und Produzenten fordern:
„online-Aktivitäten von ARD und ZDF nicht auf Kosten der Urheber!“
In einer gemeinsamen Aktion haben heute die drei größten Berufsverbände des unabhängigen Film- und Fernsehschaffens der Forderung des DGB, der Verbraucherzentralen und des Deutschen Kulturrats nach einer grenzenlosen kostenfreien Ausweitung öffentlich-rechtlicher Internet-Angebote widersprochen. In einem vor der Berliner Bundespressekonferenz verteilten Flugblatt nennen der Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure (BVR), der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Arbeitsgemein...
Es glitzert wenig
Arbeitsbedingungen der Filmemacher im Visier
Die Filmbranche im Aufschwung – Die Umsätze steigen, der Staat fördert und der Glamour lockt. Doch kein anderer Kulturbereich muss einen solchen Umbruch verkraften. Jeder vierte Beschäftigte möchte seinen Job wechseln.
Als der Drehtag in seine 16. Stunde ging, als der Hauptdarsteller in seinem Text ein fünftes Mal hängen geblieben war und am Set entnervt die Luft angehalten wurde, als alle schon deutlich an Konzentration eingebüßt hatten und die Szene ein weiteres Mal abzustürzen d...
Medienpolitische Forderungen des BVR
für die 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestags
Film- und Fernsehwerke prägen maßgeblich das Selbstbild einer Nation. Gestaltet und verantwortet werden sie von Autoren und Regisseuren. Deren originäre Schöpfungskraft ist der Motor der Medienwirtschaft. Staatliche Unterstützung der Film- und Fernsehbranche kann sich deshalb nicht allein als Wirtschaftsförderung von Herstellern und Verwertern rechtfertigen und verstehen. Im Zentrum muss die Kultur- und die Kreativitätsförderung stehen, flankiert von einer ernst genommenen Innovationsfö...
