Bismarck - Kanzler und Dämon

Doku-Drama | Deutschland 2007
Regieassistenz Dirk Manthey
Produktion docstation
Verleih NDR

Synopsis

Er ist bekannt als der Eiserne Kanzler, dem 1871 die deutsche Einigung gelang: Otto von Bismarck, preußischer Ministerpräsident und späterer Reichskanzler. Gleichermaßen verehrt wie umstritten gilt er als eine Monumentalfigur der europäischen Geschichte. Für viele ist er immer noch Deutschlands größter Staatsmann. Die Dokumentation „Bismarck – Kanzler und Dämon“ fokussiert neben der einzigartigen Karriere des aus Pommern stammenden Landjunkers auch den privaten Menschen Otto von Bismarck. Widersprüche kennzeichnen ihn und sein Werk: Depressiv, aggressiv, gebildet, feinsinnig und grobschlächtig zugleich. Mit zum Teil aufwendigen Inszenierungen zeichnet Autor und Regisseur Christoph Weinert ein neues, vielen unbekanntes Bild des ersten deutschen Reichskanzlers. So konnte Bismarck hemmungslos über den Tod seiner geliebten Dogge weinen, in tiefe Depression fallen oder seine politischen Misserfolge und sein persönliches Unglück in Fress- und Sauforgien ersticken. Bismarck verfolgte aber auch mit harter Hand und scharfem Kalkül seine politischen Ziele und ging mit aller Macht gegen seine politischen Feinde vor. So gestattet der Film einen neuen, bislang weniger bekannten Blick auf eine Schlüsselfigur der deutschen Geschichte.