Spuren einer verlorenen Welt

Dokumentarfilm, Kurzfilm | Deutschland 2010
Regie Heidi Munck
Regieassistenz Tobias Zimmermann, Clara Voelz, Cassandra Gabriel, Christopher Loy
Kamera Hans-Peter Eckardt
Schnitt Annina Burger
Ton Jan Oberländer
Drehbuch Heidi Munck
Musik Bernhard Voelz
Produktion Chamäleon Film, Munck Filmproduktion

Synopsis

Trailer: Spuren einer verlorenen Welt: youtu.be/ScI_d_aT0VM
Website Heidi Munck:  vollinger.eu/heidi/HEIDI_MUNCK...
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SPUREN EINER VERLORENEN WELT
Kinder- und JugendkurzfilmDokumentation 30 Min.
Deutschland – 2008 / 2009
Drehort: Düsseldorf und Berlin
Originalfassung: DeutschSynchronfassung: EnglischVorführformat: HD-CAM, Digi-Beta / PAL

Der Dokumentarfilm wurde kindgerecht gestaltet, ist aber auch für Jugendliche und Erwachsene interessant. Er zeigt den Kindern, was in ihrem Umfeld vor ca. 65 Jahren geschah und wie man heute damit umgeht. Um dies leichter nachvollziehbar zu machen, thematisiert der Film das Leben der Hanna Karola Regent. Die jüdische Familie wohnte in Düsseldorf: Heute, vor dem ehemaligen Elternhaus, sind Stolpersteine, im Gedenken an ihre Eltern, die von den Nationalsozialisten in Vernichtungslagern ermordet wurden, im Boden eingelassen. Interessant ist an ihrem Beispiel, dass die Zeitzeugin ein Buch über ihre Kindheitserfahrungen in Deutschland geschrieben hat und auch eine Grundschule in Düsseldorf nach ihr benannt wurde.
Im Sommer 2008, während einer Schulveranstaltung in der Hanna-Zürndorfer-Schule, liest Frau Regent (alias Hannele Zürndorfer, 83 Jahre) aus ihrem Buch: “Verlorene Welt“ vor und steht Rede und Antwort. Es gilt, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen.

Förderer und Sponsoren
Pädagogische Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen, Rudolf Steiner Schule Düsseldorf, Astrid Ficinus (ehem. Schulleitung) Hanna Zürndorfer Schule Düsseldorf, Chamäleon Film - Munck Filmproduktion, Landeshauptstadt Düsseldorf, Bezirksvertretung 7, Stadtwerke Düsseldorf, Jüdische Gemeinde in Düsseldorf, Herbert Rubinstein. Peter und Gaby Schulenberg, Jan Yorick von Krogh
Der Film ist in enger Kooperation mit Jugendlichen und für Jugendliche und Kinder entstanden. Jugendliche agieren hinter und vor der Kamera, hinterfragen Zeitgeschichte und neo-faschistisches Verhalten in unserer Gesellschaft. Sie werden zu Vorbildern und rufen gegen Gewalt auf. Für eine erfolgversprechende Vermarktung des Films sind die üblichen Vertriebswege über Festivals, Kino, TV, DVD, Internet vorgesehen. Der Film soll aber auch generationsübergreifend den Lehrplan an Schulen in Deutschland bereichern, wahre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten lassen, auch wenn Zeitzeugen des Holocausts nicht mehr leben.