6. Juni 2016

Richard Huber gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis 2016

für ‚Zwei Leben, eine Hoffnung‘ und ‘Club der roten Bänder‘

Richard Huber gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis 2016

Großer Gewinner des Bayerischen Fernsehpreises 2016 war die von RICHARD HUBER inszenierte Krankenhaus-Serie “Club der roten Bänder”, die im besten Sinne anders ist und von VOX ausgestrahlt wird.
Mit dem ‚Club der roten Bänder‘ gelingt ihm etwas, “was oft versucht wird, aber selten gelingt: die Adaption eines vorbestehenden Werkes aus einer anderen Sprache, einer anderen Gesellschaft – für ein anderes als ursprünglich gedachtes Publikum. Richard Huber führt seine Figuren, indem er sie für uns interpretiert. Er übersetzt sie nicht nur, sondern deutet sie für uns in unserer Wirklichkeit. So werden die sechs Jugendlichen auf der Krebsstation, auf der der Tod allgegenwärtig ist, zu Unseresgleichen. Eine großartige Regieleistung!” Die Serie gewann auch den Produzentenpreis.

Die Jury war sichtlich angetan von Hubers Regieleistungen: er “hat mit ‚Zwei Leben. Eine Hoffnung‘ einen Film über das Thema Organspende geschaffen, der unter die Haut geht. Jede Figur erscheint in ihrer Haltung und ihrem Handeln absolut glaubwürdig und erweist sich darin als eigener, starker Charakter. Richard Huber zeigt uns ebenso eindringlich wie fast schon nüchtern, was passiert, und erreicht dadurch einen Grad von ungeheurer Intensität. Wir sind in den Bann gezogen, halten es in manchen Momenten kaum aus. Eine Regie, die nicht davor zurückschreckt, sich dem Leben zu stellen.”

Die Einzelauszeichnungen des Bayerischen Fernsehpreises sind mit 10.000 EUR dotiert.