3. September 2018

"Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits 2007 erhielt Florian Henckel von Donnersmarck mit seinem Filmdebüt "Das Leben der Anderen" den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film - nun geht er wieder für Deutschland ins Oscar-Rennen mit seinem Film "Werk ohne Autor".

Das dreistündige Epos, das am 4. September Weltpremiere in Venedig feiert, setzte sich bei der Auswahljury gegen zehn weitere Titel, darunter der Deutsche Filmpreis-Gewinner "3 Tage in Quiberon" und der Berlinale-Hit "Transit", durch. Mit der Auswahl steht allerdings noch nicht fest, ob "Werk ohne Autor" tatsächlich am Oscar-Rennen teilnimmt. Aus den nationalen Einreichungen wählt die Academy die fünf Filme aus, die schließlich nominiert werden. Am 22. Januar 2019 wird schließlich bekanntgegeben, welche fünf Filme für den Auslands-Oscar nominiert sind und am 24. Februar findet dann die Oscar-Verleihung im Dolby Theater in Hollywood statt.

Zum Film:

Der Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) ist aus der DDR in den Westen geflohen. Hier will er sich endlich ohne Einschränkungen seinen Bildern widmen. Doch er ist ruhelos, denn obwohl er nun in Westdeutschland lebt, lassen ihn die Erinnerungen an seine Kindheit während der Nazi-Zeit und an seine Jugend unter dem SED-Regime nicht los. Erst als Kurt der Studentin Elisabeth (Paula Beer) begegnet und sich in sie verliebt, beginnt er die in seiner Vergangenheit verankerten Traumata für seine Kunst zu nutzen und Werke zu erschaffen, die sein eigenes Leben und das gesamte Schicksal seiner Generation künstlerisch einfangen könnten. Doch das Verhältnis mit Professor Seeband (Sebastian Koch), seinem angehenden Schwiegervater, ist angespannt und früher oder später kommt jedes Geheimnis ans Licht.

Am 3. Oktober kommt der Film in die deutschen Kinos.