9. Oktober 2018

Einladung zum Symposium Deutscher Medienrat am 16. Oktober 2018 in Berlin

Der Deutsche Medienrat lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen von Kino, Games, Hörspiel und Fernsehen zu werfen und die Vielfalt seiner Branchen kennenzulernen und zu diskutieren ...

 

  

  

 

 

 

 

 

 

MYTHOS UNABHÄNGIGKEIT: JEDE MEINUNG HAT IHREN PREIS


16. Oktober 2018, Landesvertretung Sachsen-Anhalt,
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

 

Unabhängig erzählen, dokumentieren, berichten oder interpretieren ist Voraussetzung für die freie Meinungsbildung in unserem Land. Denn finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es, audiovisuelle Medien frei von Einflussnahme herzustellen und vielfältige Sichtweisen darzustellen.
Doch wie frei können Drehbuchautoren, Filmproduzenten, Gamesentwickler und TV-Sender heute tatsächlich schreiben, produzieren und vermarkten?
Wie werden audiovisuelle Medien finanziert und welche Kompromisse müssen ihre Macher dabei eingehen?

Diese Fragen stehen im Fokus des Symposiums „Mythos Unabhängigkeit: Jede Meinung hat ihren Preis“. Der Deutsche Medienrat – Film, Rundfunk
und Audiovisuelle Medien lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen von Kino, Games, Hörspiel und Fernsehen zu werfen, die Vielfalt seiner Branchen
kennenzulernen und zu diskutieren, welche Rahmenbedingungen audiovisuelle Medien brauchen, um dem Anspruch von Machern und Publikum
gerecht zu werden.

 

PROGRAMM


10.00 Uhr

Begrüßung

Julia Piaseczny, Sprecherin Deutscher Medienrat

Grußwort
Dr. Michael Schneider, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund

Grußwort
Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats


10.30 Uhr

Impulsvortrag
„Mythos Unabhängigkeit: Jede Meinung hat ihren Preis“ Prof. Dr. Klaus Schaefer

 

11.00 Uhr

Case Studies - Branchenperspektiven zur Finanzierung


Privatisierung der Meinung durch privates Geld?
Peter Henning zur Perspektive der Drehbuchautoren

Kai Wiesinger, „Der Lack ist ab“, zur Perspektive von Serienmachern

Vreni Frost, Bloggerin, zur Perspektive der Influencer in sozialen Netzwerken
Reicht der öffentlich-rechtliche „Beitrag“?

Prof. Karl Karst, WDR, zur Perspektive des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Dr. Thorolf Lipp, AG Dok, zur Perspektive der Dokumentarfilmproduzenten

Harald Krewer, speak low, zur Perspektive der Hörspielregisseure


Bedeutet mehr Förderung auch mehr Vielfalt?

Linda Kruse, The Good Evil, zur Perspektive der Games-Entwickler

Borjana Gaković, Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V., zur Perspektive der kommunalen Kinos

Karsten Stöter, Rohfilm Factory, zur Perspektive der unabhängigen Filmproduzenten
Diskussion mit dem Publikum


12.45 Uhr Mittagspause


14.00 Uhr Politisches Panel - Was darf Meinungsfreiheit kosten?

Benedikt Grindel, Blue Byte
Janine Jackowski, Komplizen Film
Elisabeth Motschmann, kultur- und medienpolitische Sprecherin CDU/CSU-Fraktion
Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher SPD-Fraktion
Pim Richter, Drehbuchautor
Rainer Robra, Staats- und Kulturminister Sachsen-Anhalt

 

15.30 Uhr Schlusswort

Jan Herchenröder, Sprecher Deutscher Medienrat

 

Es wird um Anmeldung bis zum 12. Oktober 2018 an anmeldungen@deutschermedienrat.de gebeten.