Johannes F. Sievert

  • / Regie Fiction
  • / Regie Dok-Film
  • / Drehbuch
  • / Produktion
Johannes F. Sievert

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Scenario
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mail@agentur-scenario.de
https://www.agentur-scenario.de/

Biografie

Profil / Arbeitsbereich

Kinofilm, Fernsehfilm, Dokumentarfilm

Ausbildung

Magisterabschluss Film-, Fernsehen-, Theaterwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum

Regiestudium an der ifs - internationale filmschule köln

 

Sprachen

Französisch, Englisch

Filmografie

Rewind - die zweite Chance

Rewind - die zweite Chance
Kino-Spielfilm 2018 | WDR & ARTE
Regieassistenz: Michaele Kluge
Script Supervisor: Djemila Stiti
Produktion: Raimond Goebel Pandora Film

Gleich in der ersten Sequenz ist wahnsinnig viel los. Eine Autofahrt. Ein Schmetterling. Kinder. Ein Radfahrer. Ein Rempler. Ein Unfall. Polizei. Ein Einsatz. Eine Geiselnahme. Ein Banküberfall. Eine Panikattacke. Ein Schuss. Ein furioser Auftakt, von dem man sich eigentlich erst einmal erholen müsste. Atempause gibt es aber keine, ein Zeitsprung um ein paar Monate zeigt Richard Lenders, Polizeikommissar, der mittendrin war in dem ganzen Schlamassel, wieder im Dienst, voll Trauer und Trauma. Und wir sehen einen Mann, den wir kennen, der am Anfang zu sehen war, mehrmals, und der nun ermordet wird. Lenders und sein Partner Gerbaulet nehmen sich des Falles an, sie sehen bald den Zusammenhang mit dem Überfall vom Anfang, es beginnt die übliche Spurensuche, das Hangeln von Indiz zu Indiz, das Grundgesetz, Grundrezept und Grundgerüst eines Polizei-Ermittlungskrimis ist. Ein Kompass. Ein Schlüsselbund. Zahlen, die Koordinaten sind. Im Wald vergraben: Eine Festplatte. Verschlüsselt. Und langsam gleitet der Film über in Gefilde, die wir nicht für möglich gehalten hätten.

Offene Wunde deutscher Film

Offene Wunde deutscher Film
Dokumentarfilm, Essay-Film 2017 | WDR & ARTE

Wie wild, unberechenbar, sinnlich, verwegen und prall das deutsche Kino sein kann, zeigte schon der Filmessay Verfluchte Liebe deutscher Film. Nun setzen Dominik Graf und Johannes Sievert die archäologische Abenteuerfahrt an die Ränder, in die Abgründe, aber auch ins Zentrum der deutschen Film- und Fernsehproduktion fort und werfen berechtigte Fragen auf: Warum gibt das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht mehr so hellsichtige Science-Fiction-Filme wie Smog (1973) in Auftrag? Warum entwickelt das Kino keinen Wagemut im Genre?

Verfluchte Liede deutscher Film

Verfluchte Liede deutscher Film
Dokumentarfilm, Essay-Film 2016 | WDR & ARTE

Kennt nicht jeder von uns diese Sehnsucht nach deutschen Filmen, die aus der Reihe tanzen, die wild und sinnlich, die physisch sind? Von dieser Sehnsucht erzählen die Krimis von Dominik Graf, seine Artikel zum Kino und auch seine neue Dokumentation. Wo ist diese Seite unserer Filmtradition geblieben, die in den 70er und 80er Jahren ein Genre-Kino zum Vorschein brachte, das ein anderes, abgründiges Deutschland zeigte?