Michael Chauvistré

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Michael Chauvistré

Kontakt

Michael Chauvistré
Hochbrück 1
52070 Aachen
Büro +49 241 5597240 Mobil +49 172 3056444
michael.chauvistre@happy-endings.de
https://happy-endings.de

Biografie

Profil / Arbeitsbereich

Kino | Fernsehen | Spielfilm | Dokumentarfilm (auch Kamera) | Drehbuch

Ausbildung

HFF München, Spielfilmabt. | Schauspielseminar bei John Costopoulos | Schreibseminare bei Doris Dörrie, Keith Cunningham und Tom Schlesinger

Auszeichnungen / Preise
Festivals: Berlin, Biberach, Bilbao, Bornholm, Freiburg, Göteborg, Grenoble, Hof, Kassel, Krakau, Lübeck, Mannheim, München, Oberhausen, Perm, Saarbrücken, San Benedetto del Tronto, Schwerin, St. Petersburg, Tours
Prix spécial du jury, Grenoble | Auszeichnungen in München, Mannheim, Oberhausen, Krakau | Dokubiber Bester Dokumentarfilm auf den Biberacher Filmfestspielen 2016

Sprachen

Französisch, Englisch, Niederländisch, Italienisch

Filmografie

Beer Brothers

Beer Brothers
Kino-Dokumentarfilm 2016
Regie: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Produktion: Michael Chauvistré

Beer Brothers ist die Geschichte vom Bierbraumeister Helmut, der in Deutschland gegen Windmühlen kämpft, während sein Bruder René in China mit dem gleichen Beruf Erfolge ohne Ende feiert. René baut für eine Münchner Brauerei in nahezu jeder chinesischen Metropole neue Brauhäuser auf, in denen der chinesische Gast nicht nur Bier trinken, sondern deutsche Gemütlichkeit als Kulturpaket erleben soll, um für ein paar Stunden der Tristesse einer undurchdringlichen Dunstglocke über der Stadt zu entfliehen. In Deutschland lässt Helmut die Biermarke seiner Vorfahren auferstehen lässt, indem er fremdes Bier mit eigenem (DEGRAA-) Label verkauft und davon träumt, mit seinem Kumpel Otto eine eigene Brauerei zu errichten.

Friede Freude Eierkuchen

Friede Freude Eierkuchen
Kino-Dokumentarfilm 2011
Regie: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Produktion: Michael Chauvistré

Auch der zweitklassige Fußballclub Alemannia Aachen will ein neues Stadion. Für die Natur hat das erhebliche Auswirkungen. Für Politik und Verwaltung ist es ein ziemlicher Kraftakt. Friede Freude Eierkuchen ist ein humorvoller, ja kabarettistischer Blick auf die Begegnung von Bürgern und Lokalpolitikern in der deutschen Provinz. Alles geht irgendwie doch, und mit dem größten Feind kann man zu gegebener Zeit mal ein Bier trinken.

Dann kommst du ins Heim!

Dann kommst du ins Heim!
Dokumentarfilm, TV-Reihe 2010 | ZDF 37 Grad
Regie: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Produktion: Michael Chauvistré

Wenn Eltern nicht mehr in der Lage sind, für ihre Kinder zu sorgen bleibt nur eine Lösung: Kinderheime wie „Maria im Tann“ nehme n die oft verstörten Kinder auf und kümmern sich um ihre Versorgung und Erziehung. „Dann musst du ins Heim!“ begleitet Dominik und Kevin, 10 und 12 Jahre alt, und Eileen, 19 Jahre alt und porträtiert deren Erfahrungen mit dem Leben im Kinderheim. Die beiden Halbbrüder, deren Eltern mit dem Druck des Alltags nicht mehr umgehen konnten lernen ein verantwortungsvolles Leben auch mit Gleichaltrigen zu führen, während Eileen nun, mit Erreichen der Volljährigkeit, gezwungen ist das Heim zu verlassen. „Dann musst du ins Heim!“ ist ein Film über Verantwortung, Vertrauen, Liebe und Mut.

Tränen, die du lachst...

Tränen, die du lachst...
Dokumentarfilm, TV-Film 2009 | ARD, SWR
Regie: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Produktion: Michael Chauvistré

Jedes Jahr im Sommer ist Zirkuszeit. Jedes Jahr fährt Clown Juppino mit seinem Zirkus Pinocchio zu Kindern in Aachen und in Osteuropa.

Clown und Direktor ist Jupp Steinbusch, ein Nachkriegskind aus dem Aachener Steinkohlerevier. Er schafft nicht nur den Aufstieg raus aus der Grube zum Sozialarbeiter und Bewährungshelfer, er verwirklicht auch seinen Traum. Schon als Kind wollte er zum Zirkus. Vor fünfzehn Jahren gründete er den Kinderzirkus Pinocchio. Mit einem VW-Bus und einem Anhänger voller Kostüme, Requisiten, und einem Zirkuszelt reist er über Land. Ein, zwei junge Leute braucht Jupp Steinbusch jeweils zum Mitreisen. Wo Jupp hinkommt, ob in den Schulen, Kindergärten und Pfarrheimen seiner Aachener Heimat, oder in den von der Welt vergessenen armseligen Dörfern Südosteuropas, sind die Zirkuskinder immer schon da. Mit ihnen erarbeitet er eine Vorstellung.

Vor fünfzehn Jahren brachte Jupp seinen Zirkus zu den Nachkriegskindern in Bosnien. Die Trümmer erinnerten ihn an seine eigene Nachkriegszeit in der Bergarbeitersiedlung. Die Jungs spielten damals vor allem Fußball, aber manchmal auch mit Eisenteilen, die sie auf den Feldern fanden. Sein Kamerad Hartmut wurde dabei von einer Handgranate zerfetzt.

Unter dem Motto „Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen“ bereist Juppino nun im Sommer jahrein jahraus die Orte, in denen heute zwar kein Krieg mehr ist, wo es aber genügend Kinder gibt, die Mut für das harte Leben brauchen , das vor ihnen liegt.

Jedes Kind wächst an der Anerkennung, die es hier bekommt. Und alle hoffen, dass Jupp im nächsten Jahr mit seinem Zirkus wiederkommt. Ob das allerdings klappt, ist ungewiss, denn Jupp spürt in diesem Jahr zum ersten Mal, dass vielleicht seine Gesundheit ihn im Stich lassen könnte.

 

Der Traum des Vaters

Der Traum des Vaters
Dokumentarfilm 2006 | ARTE
Regie: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Drehbuch: Michael Chauvistré, Miriam Pucitta
Produktion: Michael Chauvistré

In Der Traum des Vaters zeichnen Michael Chauvistré und Miriam Pucitta über drei Generationen das spannungsreiche Porträt einer italienischen Familie zwischen Deutschland und Italien. Die Geschichte der Talamontis ist dabei auch exemplarisch für zahllose ähnliche Familienschicksale: Fünf Jahrzehnte nach Beginn der Anwerbung der sogenannten Gastarbeiter sind viele von ihnen bereits in zweiter oder dritter Generation in Deutschland fest verwurzelt, auch wenn sich sicher nicht alle Träume erfüllt haben. Und in vielen Familien glaubten die Väter zu wissen, wie eine erfolgreichen Zukunft für die Familie auszusehen habe. Die Zukunft war immer schon ein Familienunternehmen. Man wollte nur das Beste für die Kinder, und man wollte es so sehr, dass den Kindern oft nichts anderes übrig blieb, als sich irgendwann dagegen zu wehren...

 

Mit IKEA nach Moskau

Mit IKEA nach Moskau
Kino-Dokumentarfilm 2001 | ORB, ZDF
Produktion: Michael Chauvistré, KOPPFILM

Manuela und Ulf. Sie aus dem Osten. Er aus dem Westen. Kennen gelernt haben sie sich bei IKEA in Berlin Spandau. Der erste Kuss in der Preisauszeichnung, kurz vor Feierabend. Wagnis: aus dem gewohnten Alltag ausbrechen, der Umzug nach Moskau, zum Aufbau der ersten russischen Firmenfiliale.

"Sensibel, humorvoll, mit dem nötigen Schuss Satire... ein schräger Blick in den deutschen wie russischen Alltag" (Dresdner Morgenpost)

 

Midsommar Stories

Midsommar Stories
Spielfilm 1999 | BR, ARTE
Produktion: Allary Film

Der Film enstand als Episodenfilm an der HFF München und lief als Eröffnungsfilm der Hofer Filmtage 1999. Michael Chauvistré führte Regie bei der Episode "PAX".

 

Ein Reihenhaus am Stadtrand. Pax, der neue IKEA-Schrank wird aufgebaut. Das kann eine Zerreißprobe für die ganze Familie werden. Wie gut, daß man mit Pax abhauen kann. Einsteigen, Türenschließen und - schwups! - schon kommt man in ein anderes Land, vorausgesetzt, ein Pax steht dort. Die Familie wird durch die ganze Welt gewirbelt. Wird sie ihr Glück finden?