Investitionen ins Programm von ARD und ZDF sind überfällig
BVR und VDD fordern die Länder auf, Mehreinnahmen aus der Haushaltsabgabe für Strukturreformen einzusetzen
Die Ministerpräsidenten der Länder haben Mitte März eine Senkung der Rundfunkgebühr, die jetzt Haushaltsabgabe heißt, um 48 Cent im Monat festgelegt. Die KEF hatte s... [mehr]
Reform des ZDF-Staatsvertrags nutzen: auch die Schöpfer des Programms müssen im Fernsehrat vertreten sein!
Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts vom 25.3. d.J. müssen die Aufsichtsgremien des ZDF neu zusammengesetzt werden. Im Zuge dieser überfälligen Reform fordern... [mehr]
Der Urheber gehört auch in der digitalen Nutzungswelt in den Mittelpunkt
Welttag des geistigen Eigentums mahnt Respekt vor dem Urheberrecht an
Die UN-Organisationen Unesco und World Intellectual Property Organisation (WIPO) haben den 26. April zum WELTTAG DES GEISTIGEN EIGENTUMS und den 23. April zum Welttag des Urheberrechts erklärt. An diesen Tagen sollen Wert und Wichtigkeit der Schöpfungsleistung des Urhebers und seines daraus erwachsenden geistigen Eigentums verdeutlicht werden. Das ist angesichts der Bedrängnis, in die das Urheberrecht im digitalen Zeitalter geraten ist, dringend notwendig. Denn mit der technischen Möglichkei...
Sehr moderate Gagenerhöhungen ab Juli 2014
ver.di und ProduzentenAllianz einigen sich
Ver.di und ProduzentenAllianz haben sich gestern auf sehr moderate Erhöhungen der Gagen des Tarifvertrags Film- und Fernsehen geeinigt. Sie gelten ab dem 1.7. 2014. Außerdem gab es kleinere Änderungen bei der Höchstarbeitszeit und den Zuschlägen sowie ein paar redaktionelle Veränderungen im Mantel-Tarifvertrag. Der jetzt abgeschlossene Gagen-Tarifvertrag Film und Fernsehen läuft nach einer Erhöhungspause von 6 Monaten über den Zeitraum von 21 Monaten. Er bestimmt ab dem 1.7.2014 eine...
Regisseure bitten ZDF in die Schlichtung
Mitgliederversammlung des BVR beschließt weiterführende Maßnahmen
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Regie (BVR) standen mehrere Vergütungsverhandlungen, die der Verband aktuell führt. Das Urhebervertragsrecht kommt damit endlich auch in der Film- und Fernsehbranche zur Anwendung. Wegweisend ist hier die Gemeinsame Vergütungsregel, die der BVR im Juli 2013 mit ProSiebenSat.1 abgeschlossen hat. Mittlerweile wird die erste Tranche von ca. 3,25 Mio. EUR als weitere Beteiligung für erfolgsdefinierte Film- und Fernsehwerke aus den Jahre...
Die Filmindustrie: eine männliche Bastion?
Dieser Frage geht eine detaillierte Analyse der Europäischen Audiovisuellen Informationstelle nach und kommt zum Ergebnis: Nur etwa 16 % aller Europäischen Filme werden von Frauen inszeniert. Nachfolgend der Link zu der gesamten, sehr aufschlussreichen Studie: http://www.obs.coe.int/documents/205595/6771231/Analysis+of+European+Films+by+Female+Directors.pdf/bfd9ef74-14cf-42ba-8463-f4a464efdb2b Ein Panel auf dem von der europäischen audiovisuellen Informationsstelle organisierten Works...
Ein fauler Kompromiss zu Lasten Dritter
Regieverband missbilligt den Verteilungsschlüssel und Ergänzungstarifvertrag Urheber-Erlösbeteiligung
Ver.di und der Schauspielerverband BFFS haben im Juli 2013 einen Ergänzungstarifvertrag zur Erlösbeteiligung von Filmurhebern und ausübenden Künstlern mit der ProduzentenAllianz abgeschlossen. Er tritt mit einer Aufschubfrist zum 1.4. 2014 in Kraft. Jetzt haben die selbst ernannten Interessenvertreter der Filmurheber einen Verteilungsschlüssel vorgelegt, wie denn die ausgehandelten 7,5 % vom Produzenten-Netto der ersten Beteiligungsstufe aufgeteilt werden sollen. Das Ergebnis stellt bisheri...
Urheber fordern die neue Bundesregierung auf, Taten folgen zu lassen
BVR und Initiative Urheberrecht skizzieren den dringlichsten Handlungsbedarf
Die Initiative Urheberrecht, ein Zusammenschluss von mehr als 30 Verbänden, dem auch der BUNDESVERBAND REGIE angehört, begrüßt die positiven Einlassungen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. Darin werden auch wichtige Reformschritte im Bereich des Urheberrechts versprochen oder angedeutet. Damit entspricht der Koalitionsvertrag zumindest in Teilen Forderungen der Urheberverbände, wie etwa dem Manifest der Initiative Urheberrecht vom 18. 9. 2013. Der neue Bundesminister der Justiz He...
Die Verleihung der Deutschen Regiepreise METROPOLIS 2013
Regieverband kürt die Jahrgangsbesten und Rainer Erler für sein Lebenswerk
Am Sonntag, 24.11.2013 wurde zum dritten Mal der Deutsche Regiepreis METROPOLIS bei einer glanzvollen Galaveranstaltung im Audi-Zentrum in München verliehen. Die unterhaltsame Preisverleihung war Höhe- und Schlusspunkt der MOVIECOM518, die dieses Jahr zum zweiten Mal mit interessanten Workshops und Panels Regisseure und Branchenprofessionals zusammenbrachte. Die Preisträger des Deutschen Regiepreises METROPOLIS 2013 wurden von den Mitglieder des Bundesverbandes der Film- und Fernsehregisse...
Was ist ein Werk und wer sein(e) Urheber?
Alte Definitionsprobleme neu entzündet: Spannende Diskussion auf der MOVIECOM518
Das Urheberrecht muss im digitalen Zeitalter seine Prämissen klären, offenlegen und verteidigen. Dies gilt nicht nur für die Nutzung, sondern auch für den ureigenen Gegenstand. Etwas tautologisch anmutend bestimmt ihn das deutsche Gesetz so: Urheber ist der Schöpfer eines Werkes (§ 7 UrhG). Das wiederum hat als Voraussetzung die persönliche geistige Schöpfung (§ 2 Abs.2 UrhG). Die persönliche Erbringung schließt juristische Personen (wie in den USA möglich) oder Beauftragte wie Beau...
Änderung bei der EU-Kinomitteilung 2013 sichert kulturelle Vielfalt
Territorialitätsklauseln der Filmförderungen bleiben. EU geht auf die Kritik der Verbände ein
Nach gleich drei Entwürfen ist nun endlich eine Kinomitteilung der EU heraus gekommen, die den Ansprüchen der meisten europäischen Filmförderungen nicht völlig zuwider läuft. BKM Bernd Neumann bezeichnete sie als sehr ausgewogen. "Es wurden Lösungen gefunden, die einerseits den beihilferechtlichen und binnenmarktrechtlichen Anforderungen der Gemeinschaft genügen und auf der anderen Seite den Mitgliedsstaaten den Spielraum belassen, den sie zum Wohle einer starken europäischen Film- und ...
Regieverband vereinbart gemeinsame Vergütungsregeln mit Pro7Sat.1
Der BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE E.V. (BVR) und der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) haben sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf gemeinsame Vergütungsregeln gemäß §§ 32 a, 36 UrhG geeinigt. Damit wird zum ersten Mal eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht für Fernsehproduktionen vereinbart. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit nachhaltig auch zu ihrer Branchenverantwor...
Novelliertes Filmförderungsgesetz verabschiedet
BVR setzte sich für Korrekturen auf der Zielgeraden ein
Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben nunmehr die Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) endgültig verabschiedet. Sie erfuhr im Ausschuss für Kultur und Medien noch einige Veränderungen. Das novellierte Filmförderungsgesetz tritt am 1.1. 2014 in Kraft. In den Beratungen durch den Ausschuss gab es nach der Anhörung der Verbände noch Änderungen, die der BVR zum Teil eingebracht bzw. unterstützt hatte. Der Referentenentwurf des BKM wird entsprechend abgeändert. Die wichtigsten...
Regisseure fordern den Erhalt der Kultur-Ausnahmeklausel
Handelsabkommen mit den USA steht zur Neuverhandlung an
BVR und FERA, die Dachorganisation der europäischen Regieverbände, begrüßen die Haltung von EU-Kulturkommissarin Vassiliou, bei den bevorstehenden Handelsgesprächen zwischen der EU und den USA die bewährte Sonderstellung für Kultur auch weiterhin zu beanspruchen. Sie unterstützen vor allem ihre Zusicherung: “Die Liberalisierung des Handels soll nicht jene Politik und jene Maßnahmen der EU und ihrer Mitgliedstaaten schwächen, welche die kulturelle Vielfalt insbesondere in Bezug auf Fi...
ARD und ZDF müssen sich zum Kinofilm bekennen!
Resolution der Verbände anlässlich des Deutschen Filmpreises
In einer gemeinsamen Resolution wenden sich anlässlich der Verleihung des Deutschen Filmpreises die Verbände der Film- und Fernsehbranche an die Programmverantwortlichen bei ARD und ZDF sowie an die Rundfunkräte und die Rundfunkgesetzgeber in den Ländern. Es ist endlich sicher zu stellen, dass der deutsche und europäische Kinofilm im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender wieder einen prominenten Platz findet. Um hierfür hochwertige Programmangebote zu ermöglichen und damit dem öf...
Regisseure wollen faire und verbindliche Vergütungsregeln
Urhebervertragsrechtliche Verhandlungen mit Sendern aufgenommen
Auf der Mitgliederversammlung 2013 des BUNDESVERBANDS DER FILM- UND FERNSEHREGISEURE e.V. (BVR), die traditionell zu Beginn der Berlinale stattfand, ging es u.a. um den Deutschen Regiepreis METROPOLIS sowie schwerpunktmäßig um die in Gang kommenden kollektivvertraglichen Verhandlungen auf der Grundlage des Urhebervertragsrechts. Vor mehr als 10 Jahren war die entsprechende Gesetzesnovelle in Kraft getreten. Jetzt kommt Schwung in die Anwendung vor allem mit den zentralen Verwertern von Film-...
ZDF muss mit Regie-Verband Vergütungsregeln verhandeln
Landgericht München weist eine Klage des Senders ab
Der Urheber muss eine angemessene Vergütung erhalten – das ist der Kerngedanke des 2002 in Kraft getretenen Urhebervertragsrechts. Was angemessen ist, sollen Verbände der Urheber mit Werknutzern bzw. deren Verbänden in so genannten Gemeinsamen Vergütungsregeln festlegen. In der Film- und Fernsehbranche gibt es mehr als 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes noch immer keine Vergütungsregeln, so dass hier weitgehend unklar bleibt, welche Urhebervergütung angemessen ist. Nachdem Verh...
Respekt für geistige Leistung und werkschöpferische Arbeit
BVR und Initiative Urheberrecht fordern: Rechte der Urheber im digitalen Zeitalter stärken
Werke von Urhebern bilden das Fundament der Kulturwirtschaft wie der Wissens- und Informationsgesellschaft. Grundgesetz und Urheberrechtsgesetz garantieren Urhebern die Integrität ihrer Werke und die Möglichkeit, ihre wirtschaftliche Existenz auf eine angemessene Vergütung aus der Nutzung ihrer Werke zu gründen. In der aktuellen Debatte um die Zukunft des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft werden insbesondere von den so genannten Netzpolitikern aber immer häufiger Einschränkunge...
Eckpunkte-Vereinbarungen sind nur Tropfen auf heißen Steinen
Alarmierendes Ergebnis bei der Honorarumfrage unter Dok.film-Regisseuren
Die Produzentenallianz und das ZDF haben gerade leicht verbesserte „terms of trade“ bei vollfinanzierten Auftragsproduktionen von Dokumentationen ab 30 Minuten vereinbart. Produzenten von Dokumentationen erhalten künftig bei kommerziellen Nachverwertungen eine Beteiligung von 16 % der um eine Pauschale gekürzten Bruttoerlöse, und bei kleineren Produktionsbudgets werden, abhängig vom Produktionsvolumen, höhere Handlungskosten anerkannt. Außerdem werden einige wenige neue Kalkulationspos...
Online-Distribution von Filmen und Fernsehwerken
Diskussionsveranstaltung und Stellungnahme des BVR zum wichtigsten Medienthema der Zukunft
Die Europäische Kommission hat als einen Schwerpunkt der EU-Medienpolitik für die kommenden Jahre die Förderung der transnationalen Vermarktung und Verbreitung sowie die Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Publikumsschichten durch die Förderung flexibler neuer Vertriebswege im Internet ausgegeben. Es sollen neue Vertriebskanäle für audiovisuelle Werke entstehen, neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, und es sollen die bestehenden Daten-Autobahnen mit mehr Content ausgestattet werden...
EuGH kassiert gesetzliches Übertragungsgebot für Filmurheber in Österreich
Hauptregisseur gilt als alleiniger Inhaber ausschließlicher Verwertungsrechte
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem bemerkenswerten Urteil die aus dem Jahre 1936 stammende grundsätzliche Übertragungsgebot der Filmurheber an den Filmhersteller („cessio legis“) im österreichischen Urheberrecht für europarechtswidrig erklärt. Der EuGH arbeitet dabei auf der Grundlage der bisher ergangenen europäischen Richtlinien zum Urheberrecht einen europäischen Standard des Filmurheberrechts heraus, der dem Hauptregisseur die alleinige Urheberposition am Filmwerk zu...
ALG I-Bezug für Film- und Fernsehschaffende endlich fair regeln
BVR und BFFS mahnen Reform bei der BMin für Arbeit und Soziales an
Auf dem Empfang der CDU-CSU-Bundestagsfraktion anlässlich der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 8. April 2011 hat CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder das Problem der unzureichenden Einbindung von Filmschaffenden in die soziale Absicherung der Arbeitslosenversicherung recht vollmundig aufgegriffen und eine Änderung innerhalb des nächsten Jahres angekündigt. Dieses Jahr ist nun um. Wie wir hörten, hat Herr Kauder die Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie Fachleute in der CDU/C...
Wer und was ist ein Künstler?
Steuerrecht darf urheberrechtliche Grundlagen nicht entwerten
Kreativ ist ein Schlagwort, das gern und viel bemüht wird. Der Steuerberater soll bei der Abfassung der ESt-Erklärung kreativ sein, die Marktfrau beim Anbieten ihrer Produkte und der Friseur sowieso. Und auch beim komplexen Herstellungsprozess eines Films oder Fernsehwerks verstehen manche Mitwirkende ihre Arbeit als kreativ. Das ist sie oft auch. Unterschieden werden muss das aber von der Schöpfung eines Werkes. Die ist unumstößliche Voraussetzung, um Urheber zu sein. Die zentrale Vorschri...
Kappt piratistische Netzpolitik die Wurzeln werkschöpferischer Profession?
Nach dem 'Erfolg' der Piraten stellen die Netzpolitiker von B 90/Die Grünen urheberrechtliche Grundlagen in Frage
Das urheberrechtlich geschützte Werk ist das Ergebnis geistesschöpferischer Arbeit von Urhebern. Die leben von den Erlösen, die sie aus der Nutzung des Werkes erhalten. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2011 in Kiel geht es in einem netzpolitischen Leitantrag auch darum, die Verfügungsgewalt über Werke und über die digitale Verwertung von Werken einzuschränken. Der Urheber soll sein Werk zukünftig zur beliebig ausgestaltbaren nichtkommerziellen Nutzung nach relativ kurzer S...
Urhebervertragsrecht funktioniert suboptimal
BVR trifft Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
In Berlin sind Vertreter des BUNDESVERBANDS DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zusammen gekommen. Es war bereits des zweite Gespräch mit der Ministerin innerhalb von zehn Monaten. Erneut ging es um den Stand der Umsetzung des Urhebervertragsrechts. Der BVR berichtete über den Stand des Schlichtungsverfahrens, das er mit dem ZDF angestrengt hat. Leider herrscht nach dem Aussetzungsbeschluss des OLG Münchens und einem Recht...
Deutscher Fernsehpreis ohne persönliche Schöpferauszeichnungen vor dem Aus
Das problematische Reglement soll 2014 endlich reformiert werden
Auch 2012 und 2013 ist der im Reglement leider total verunglückte Deutschen Fernsehpreis weiter vergeben worden. Er war einmal einer der renommiertesten deutschen Medienpreise. Dies kann man nach der 2010 vorgenommenen Änderung des Preiskategorien-Systems nicht mehr sagen. Ausgezeichnet werden nämlich überwiegend nicht mehr die Schöpfer kreativer Werkleistung, sondern "Sendungen". Was als Sammelauszeichnung eher vornehm umschrieben ist, ist im Grund eine amorphe Huldigung des eigenen Sen...
Für König Fußball büßt das Programm
Das ZDF scheut echte Programminnovation
An die 50 Mio. EUR im Jahr gibt das ZDF ab 2012 für den Erwerb der Senderechte an 18 Champions League-Spielen aus. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf Boxen und Tour de France. Das wird aber nicht reichen, weshalb die Etats anderer Programmsäulen mit Kürzungen zu rechnen haben. Treffen wird es vor allem die Formate, die an den Spielabenden Dienstag und Mittwoch bisher gesendet wurden: das sind Shows und Fernsehfilme. Zwar sind beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nach langj...
Monokultur bis zur Erschöpfung?
ag dok und Kultur-Staatsminister Neumann kritisieren ARD-Programmpolitik zum Dokumentarfilm
Nun soll auch der letzte dokumentarische Programmplatz, der im "Ersten" noch zu einer halbwegs akzeptablen Sendezeit verblieben ist, der bevorstehenden Programmstruktur-Reform der ARD geopfert werden: die Montagabend-Doku soll ersatzlos verschwinden. Es ist noch gar nicht so lange her, da liefen in der ARD so herausragende dokumentarische Programme, wie "Unter Deutschen Dächern", "Die Story" oder "Das rote Quadrat". Sie wurden mit Grimme-Preisen und anderen Auszeichnungen dekoriert und sin...
Kollektivverträge, Kontinuitäten, Werkschöpfung und angemessene Vergütung
Ein Gespräch der blackbox-Redaktion mit Jürgen Kasten, Geschäftsführer des Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure e.V. (BVR)
Ellen Wietstock (blackbox): Der BVR feierte im Rahmen der diesjährigen Berlinale sein 35-jähriges Bestehen. Im Regieverband sind knapp 600 Regisseure organisiert, außerdem etwa 140 Regieassistenten. Bei der Annahme, es gibt rund 1000 professionelle Regisseure, ergibt das einen Organisationsgrad von etwa 60%. Ziel des Zusammenschlusses ist die Verbesserung der Arbeits- und Vertragsbedingungen für Regisseure bzw. den Rechtsrahmen dafür. Was hat der Verband bereits erreicht? Jürgen Kasten:...
Buyout birgt Risiken für den Verwerter
Richtung weisendes BGH-Urteil zur angemessenen Vergütung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst über die Klage einer Übersetzerin zur Frage der angemessenen Vergütung (§ 32 UrhG) entschieden. Es ging darum, ob ein pauschales Seitenhonorar mit sehr hohen Hürden für weitere Erlösbeteiligung (erst ab einer Auflage von 30.000 Ex.) angemessen ist. Das Gericht entschied, die Vergütung sei zwar bei Vertragsabschluss üblich, aber nicht redlich gewesen. Das BGH hat bei dieser Entscheidung ein paar grundlegende Aussagen zu Pauschalvergütungen getrof...
Acht Thesen zum Status des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Fernsehfilm-Produktion
Nicht nur Fall Heinze beim NDR gibt Anlass, über strukturelle Reformen nachzudenken
Die Umstände des Falls Doris Heinze lassen jenseits der persönlichen Verfehlungen, die jetzt strafrechtlich vor dem LG Hamburg aufgearbeitet werden, auch Fragen nach strukturellen Veränderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufkommen. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen anderer Länder, die ihre Rundfunksysteme im Hinblick auf Transparenz und Heterogenität reformiert haben, hält der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE ein Umdenken bei Programm- und Produktionsstrukturen...
Urheber ist der Schöpfer des Werkes
Anmerkungen zu Forderungen der ProduzentenAllianz
In einer so genannten „Hamburger Erklärung“ hat die Produzenten Allianz Film und Fernsehen auf den dringend notwendigen Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt aufmerksam gemacht. Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE (BVR) teilt diese Sorge, nicht nur im Hinblick auf die um sich greifende Internet-Piraterie, wo ohne Unrechtsbewusstsein millionenfach gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Internet-Piraterie ist Diebstahl geistigen Eigentums, es verlet...
BKM würdigt die Arbeit der Regisseure und beteiligt sie an den Filmpreis-Prämien
Ein Beteiligungsmodell mit Zukunft
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat im Rahmen der Berlinale eine Änderung der Richtlinien des Deutschen Filmpreises ab 2011 zugunsten der Regisseure angekündigt. “Künftig sollen beim Deutschen Filmpreis auch die Regisseure Einfluss bekommen auf die Verwendung der Preisgelder für die besten Filme. Bisher kamen die Preisgelder ausschließlich den Produzenten der ausgezeichneten Filme zugute. Künftig ist vorgesehen, dass der Regisseur des jeweils ausgezeichneten Films darüber verfügen k...
Regisseure, Autoren und Produzenten fordern:
„online-Aktivitäten von ARD und ZDF nicht auf Kosten der Urheber!“
In einer gemeinsamen Aktion haben heute die drei größten Berufsverbände des unabhängigen Film- und Fernsehschaffens der Forderung des DGB, der Verbraucherzentralen und des Deutschen Kulturrats nach einer grenzenlosen kostenfreien Ausweitung öffentlich-rechtlicher Internet-Angebote widersprochen. In einem vor der Berliner Bundespressekonferenz verteilten Flugblatt nennen der Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure (BVR), der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Arbeitsgemein...
Es glitzert wenig
Arbeitsbedingungen der Filmemacher im Visier
Die Filmbranche im Aufschwung – Die Umsätze steigen, der Staat fördert und der Glamour lockt. Doch kein anderer Kulturbereich muss einen solchen Umbruch verkraften. Jeder vierte Beschäftigte möchte seinen Job wechseln. Als der Drehtag in seine 16. Stunde ging, als der Hauptdarsteller in seinem Text ein fünftes Mal hängen geblieben war und am Set entnervt die Luft angehalten wurde, als alle schon deutlich an Konzentration eingebüßt hatten und die Szene ein weiteres Mal abzustürzen d...
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